laufen und radfahren

24.04.2007 - Bergintervalle

Das volle Programm geht weiter: Samstag mit dem Rad nach Kirchheim/Teck und zurück, Sonntag ein für müde Beine guter 10er in Rutesheim, Montag Probelauf in Warmbronn.

Heute waren die Beine natürlich auch alles andere als frisch, Tempotraining eigentlich absoluter Schwachsinn, was solls.

Die Bahn in Hohenheim war gesperrt, so sind wir auf die Bergintervallstrecke gegangen. Ca. 310 Meter mit ca. 28 Höhenmetern. 8 mal sollten wir den Berg hochrennen, dann wieder langsam runtertraben.

Nach dem ersten Intervall fühlte sich der linke Oberschenkel sehr schlecht an, total hart, hinten zuckte es und die Sehnen machten klickklack. Hab vorsichtshalber nicht abgebrochen, es wurde dann auch von mal zu mal besser. Ich war heute eher defensiv unterwegs und konnte hinten raus ganz gut zulegen.

Die Abschnitte in min/km:
05:05 - 04:47 - 04:49 - 04:44 - 04:39 - 04:40 - 04:41 - 04:29

Danach noch Kräftigung im Gymnastikraum. Nach dem Duschen fühlte ich mich wie neugeboren, müde Beine, der Rest fühlte sich traumhaft an.

1 Kommentar 24.4.07 22:52, kommentieren

17.04.2007 - Bahntraining

Heute waren 10 mal 2 Minuten angesagt, jeweils 2 Minuten Gehpause dazwischen.

Die Beine waren von Anfang an schwer, nach den ersten zwei Minuten deuteten sich schon Krämpfe an, die dann aber nicht kamen. Mental fiel mir das Training heute sehr schwer, ich war oft nah dran abzubrechen, die Gruppe ist aber einfach super motivierend, so konnte ich die Intervalle in vermutlich tollen Zeiten durchziehen.

Die Tempi der Intervalle in min/km:
3:27 3:37 3:33 3:29 3:29 3:31 3:40 3:32 3:37 3:23

Mit Ein- und (barfuss auf dem Rasen) Auslaufen kam ich auf ca. 10 km. 

2 Kommentare 17.4.07 23:14, kommentieren

16.04.2007 - Vorlauf Warmbronn

Heute sind wir wie letzten Montag die Strecke des Warmbronner Waldmeisterlaufs gelaufen.

Ich ging mit schweren Beinen an den Start. Am Samstag sind wir 2 Stunden in der Sonne gelaufen, das war ganz schön mühsam. Sonntag bin ich wieder zur Maisenbacher Sägmühle geradelt, trotz müder Beine einigermassen flott.

Nachdem ich gehört hatte, dass die Jungs vorne 55 Minuten geplant hatten dachte ich mir, da lauf ich heute mal mit. Wir sind dann allerdings doch im 5er-Tempo gelaufen, unterwegs kam Uli W. angeradelt, es gab ne Menge zu erzählen, was den Lauf total kurzweilig machte.

Gegen Ende hatte ich Lust, doch noch ein bisschen schneller zu laufen. Martin K. zog mit, am letzten Berg hab ich dann noch kurz alles gegeben, so lief ich den letzten Kilometer in ziemlich genau 4 Minuten. Danach noch zwei Runden auslaufen um den Sportplatz und mit dem Rad heim.

Morgen gehts wieder auf die Bahn, danach werde ich meinen Beinen wohl mal bisschen Pause gönnen.

16.4.07 21:58, kommentieren

13.04.2007 - Tempodauerlauf

Heute wollte ich mal anfangen, eine zweite harte Einheit in der Woche dazuzunehmen.

Geplant hatte ich 6 km in 4:10/km. Dazu bietet sich meine Waldrunde mit 3 km Länge ja bestens an.

Eine Runde einlaufen, da entschied ich mich schon anders, bin langsam los, hab dann etwas angezogen und dachte, ich lauf die Runde in 15 Minuten zu Ende. Das hat auch prima funktioniert.

Nun wollte ich eine Runde in 14, eine in 13 und eine in 12 Minuten laufen.

Die zweite Runde lief ich dann aber nicht in 14 sondern in 12:30 und war fertig, so beschloss ich, dass das auch genug ist und ich einfach eine Runde auslaufe.

Die Auslaufrunde lief ich dann aber doch zügig in 14 Minuten mit abartig hohem Puls, auf Auslaufen hatte ich keine Lust mehr, ich lief sowieso von allein aus. Auf der Heimfahrt hab ich im Auto noch 20 Minuten lang nachgeschwitzt wie im Hochsommer.

Hab zwar nicht gemacht, was ich vorhatte, die Einheit war aber dennoch hart und sollte ein ganz kleines Bisschen irgendeinen Zweck erfüllen, welchen Zweck weiss ich selbst nicht ;-) Immerhin hab ich mich gequält obwohl ich heute absolut keine Lust hatte, mich zu quälen.

Die Waldrunde ist hügelig und läuft auf einem Waldweg, da sind 4:10/km eigentlich gar nicht übel.

Egal, Hauptsache ich bin in Warmbronn schnell :-)

13.4.07 18:17, kommentieren

10.04.2007 - Bahntraining

Heute war ich zum dritten mal beim Bahntraining an der Uni Hohenheim.

6 * 1000 Meter standen an, dazwischen je 3 Minuten Gehpause.

Ich bin total begeistert, wie gut das heute lief, die Schnellen waren heute wieder da, so konnte ich mich an versch. Läufern orientieren. Die Jungs laufen wie Schweizer Uhrwerke.

Meine Splits: 3:51, 3:45, 3:48, 3:48, 3:48, 3:43

Keine Ahnung, auf was für eine mögliche 10er-Zielzeit das hinweist, jedenfalls war ich angenehm überrascht und hatte jederzeit noch geringe Reserven.

Mit Ein- und Auslaufen kam ich auf knapp 10 km.

Seit 01.04. habe ich nun täglich eine Rad- und/oder Laufeinheit gemacht, genauer gesagt 7 Rad- und 7 Laufeinheiten in 10 Tagen. Bisher tut mir das verschärfte Training supergut, ich sprühe vor Energie, geniesse die Sonne, fühl mich bärenstark und habe etwas Schiss, dass plötzlich aus dem Nichts ein Zipperlein angeflogen kommt.

10.4.07 23:45, kommentieren

04.02.2007 - StrongMan Run

Nachdem ich beim Vollmondlauf eine Wildcard für den Strongman Run gewonnen hatte musste ich wohl oder übel in Münster an den Start gehen.

Am Vortag hab ich einen guten Freund samt Frau und Tochter in Bielefeld besucht und mir beim Rutsche runterrutschen das Knie angehauen, ich konnte kaum gehen und oberhalb des Knies war eine dicke Schwellung, Ärztin Ute meinte, es sei totaler Blödsinn, in Münster an den Start zu gehen. Stimmt! Es war ein wunderbarer Blödsinn

Die Organisation war übel bis scheisse, passend zum Zustand des Truppenübungsplatzes, auf dem die Veranstaltung stattfand. So soll das ja auch sein! Die Stimmung war von Anfang an genial.

Der Lauf bestand aus 2 Runden mit je ca. 11 Hindernissen (hab nicht mitgezählt) und je 6 km Länge. Mit einer halben Stunde Verspätung fiel der Startschuss und es ging über einen Acker, Nebelmaschinen sorgten für geisterhafte Stimmung. Erstes Hindernis war ein Tümpel, an dem man durch tiefen Matsch vorbeiläuft. Nicht mit mir, wie etliche andere nahm ich die Abkürzung durch oberschenkeltiefes Wasser, sehr zur Freude der Zuschauer.

Weiter gings durchs Gelände über ein paar Mauern aus Strohballen, ca. 1 Meter hoch, für mich die ideale Höhe um einfach hochzuspringen und wieder runter und weiter.

Dann kam der erste Erdhügel:


Hier gabs auch den ersten kleinen Stau, ging aber recht zügig hoch und auf der anderen Seite wieder runter, teils auf dem Hintern, teils rennend.

Kurz danach der zweite Erdhügel, dann ein Abschnitt mit querliegenden Baumstämmen, die man leider umlaufen konnte, der letzte der ca. 10 Stämme hatte einen Durchmesser von ca. 1,50 Meter und war schon nicht ganz einfach zu überwinden.

Es folgte ein Crossabschnitt mit Gräben, Steinen... recht einfach zu laufen, allerdings sprang man sich gern gegenseitig im Weg rum.



Zwischen den Hindernissen immer mehr oder weniger lange Laufstücke. Teils erholte ich mich auf den Laufabschnitten von anstrengenden Hindernissen, teilweise an den Hindernissen von anstrengenden Laufpassagen.

Als nächstes kam eine matschige Krabbelstelle, auf allen Vieren unter auf Strohballen liegenden Gittern durchkriechen, in knöcheltiefem Matsch, das war herrlich


im Hintergrund der Übergang vom Krabbeln zum Laufen

Nun waren die Reifenstapel dran, 20 Meter weit über aufeinandergeworfene Reifen aller Grössen. Ging auch besser als ich mir das vorgestellt hatte.

Weiter gings über Strohballenhindernisse, ca. 1,20 Meter hoch, die konnte man recht flott und flüssig überwinden, allerdings waren es 10 oder 12 solche Hindernisse mit jeweils 50 bis 100 Metern Laufstrecke dazwischen, in der Summe kosteten diese ganzen Hindernisse schon ganz schön Kraft.

Dann kam die "Klagemauer". Hier war richtig Stau. Ca. 5 Minuten wartete ich in der ersten Runde, bis ich dran war, in der zweiten Runde immer noch ca. 4 Minuten. Es war aber nur kurz nervig. Die Stimmung war einfach herrlich, "Die Mauer muss weg" und "wir sind das Volk"-Chöre und sich gegenseitig helfende Mitstreiter. Im oberen Teil der Strohwand war eine Stufe von ca. 2 Metern Höhe zu überwinden, alleine fast nicht zu schaffen. wer oben war zog, wer unten war schob den anderen hoch.


Abgang von der Klagemauer

Nun gings durch ein paar an Ketten aufgehängte Autoreifen, danach mussten wir durch 4 Betonröhren kriechen, für mich die unangenehmste Übung, die Dinger waren nicht lang aber ziemlich schmal.


Im Hintergrund die Röhren

Dann der zweite Tümpel durch den man durch konnte oder aussen rum, dann nochmal eine Strohpyramide, deutlich höher als die "Klagemauer", dennoch viel einfacher zu überwinden da die Stufen nicht so hoch waren.



Das Feld war inzwischen gut auseinandergezogen, in der zweiten Runde konnte ich mein Tempo laufen, nur an der Klagemauer gab es eben wieder richtig Stau. Ich hatte mir meine Kräfte gut eingeteilt und konnte in der zweiten Runde viele Mitstreiter überholen.

Nach einem gepflegten Endspurt...

... war ich nach 1:07:xx im Ziel, heute hab ich tierisch Muskelkater in den Oberschenkeln sowie an den Armen.

5 oder 6 Duschen gabs für 1500 bis 2000 Teilnehmer, egal, nachdem 20 Leute geduscht hatten gabs eh kein Wasser mehr, solch gesunde Schlammpackungen soll man ja eh länger einwirken lassen, so hatte ich schliesslich nach 4-stündiger Heimfahrt zuhause noch das Gefühl, ein echter strong stinking man zu sein

Insgesamt spielte die Kondition die grösste Rolle, gute Läufer landeten vorne, schlechte Läufer hinten, an den Hindernissen konnte nicht allzuviel Zeit gutgemacht oder verloren werden, dafür waren sie zu einfach, Ausnahme war der Stau an der Klagemauer, da kam ich mir vor wie im Supermarkt an der falschen Kasse.

Alles in allem schon wieder ein tolles Erlebnis das ich nicht missen möchte.

7.2.07 12:26, kommentieren

27.01.2007 - dirty race

Gestern fand das dirty race statt, ein Crossduathlon in Murr, eine entgegen dem Namen durch und durch saubere Sache.

Die Disziplinen:
- Helm organisieren, weil ich meinen zuhause vergessen hatte
- 2 Stunden frieren
- 5 km laufen
- 15 km MTB
- 4 km laufen
- Feiern

Das Frieren war mit dem Startschuss abgehakt, sofort wars warm. Ich hatte in der Wechselzone eine Jacke ans Rad gehängt, die ich nach dem Laufen dann aber doch nicht angezogen hab.

Die 5 km Laufen waren geprägt von Respekt vor dem Rest, der noch kommen sollte. Ich bin recht defensiv gelaufen, als mich nach ca. 1 km ein schnuckeliger Lauffloh überholte, dachte ich, gut, das ist mein Tempomacher.

Nach gut 22 Minuten kam ich in die Wechselzone. Die MTB-Strecke ging über 2 Runden je 7,5 km, am Anfang recht flach, es war ziemlich voll und überholen war schlecht bis gar nicht möglich. Dann kam ein langer Berg, wieder konnte ich dort meine Stärke ausspielen und etliche Radler überholen. Leider wurde der Berg immer steiler und ich bekam unter Belastung vorne das kleine Ritzel nicht drauf. So musste ich wie viele andere auch schieben und wurde von ein paar Radlern wieder überholt.



Meist bestand der Weg aus zwei vereisten Traktorreifenspuren und tiefem Schnee dazwischen und aussen. Beim Spurwechsel oder wenn das Vorderrad mal nicht da hin wollte wo ich hinwollte landete ich im tiefen Schnee, entweder in voller Länge oder nur mit den Füssen.



Ab und zu gab es fetzige Abfahrten, an denen ich nciht so viel Zeit verlor wie befürchtet. Hirn abschalten klappt im Rennen doch ganz gut, vor allem wenn man weich fällt.

In der zweiten Runde war das Feld sehr weit auseinandergezogen und jeder konnte sein Tempo fahren. Mein Quietscheentchen kam inzwischen oft zum Einsatz, immer, wenn ein paar Zuschauer Stimmung machten liess ich es zu deren Freude quietschen.



Diesmal machte ich auch auf der breiten Wiesenabfahrt, wo viel Zuschauer standen, den Abflug und erntete dafür Sonderapplaus.

Nach ca. 1:20 war ich wieder in der Wechselzone. Nun lief ich der Spitze entgegen, die Ersten kamen gerade ins Ziel, war beeindruckend, was die entgegenkommenden Läufer für ein Tempo draufhatten.

Die 4 km lief ich dann sehr entspannt, am Anfang überholte mich ein Läufer, den liess ich ziehen, danach war nach vorne nichts mehr zu holen und die Läufer hinter mir hielt ich einfach auf 50 bis 100 Meter Distanz.

Nach ca. 1:39 lief ich ins Ziel.



Knapp 10 Minuten später kam Günter vom Lauftreff rein, nochmal 10 Minuten später Sigi. Alle hatten ihren Spass. Vorher hatten wir keine Lust, hinterher waren wir froh, dabeigewesen zu sein.

Mit meiner Einteilung war ich hochzufrieden, die Platzierung der Splits: 75./64./63. Gesamt: 64. von 117 Männern im Ziel, sind wohl viele ausgestiegen, gestartet waren insgesamt 169 Teilnehmer, im Ziel kamen 131 an.

Crossduathlon, immer wieder gern

28.1.07 18:26, kommentieren